Bäume und Hecken      

Die Pflanzengruppe der Bäume stellt das Grundgerüst der meisten Gärten und bringt räumliche Struktur hinein. Nur sehr kleine Gärten lassen sich auch ohne Bäume gut gestalten und selbst für diese gibt es geeignete kleinwüchsige Sorten. Bäume werden meist sehr alt und brauchen auch einige Zeit um eine gewisse Größe zu erreichen. Einen Baum zu pflanzen ist eine langfristige Investition, man sollte sich bei der Auswahl des Standortes und der Baumart viel Zeit lassen.

Die beste Pflanzzeit ist der Herbst und das Frühjahr, Containerpflanzen können das ganze Jahr gepflanzt werden. Wichtig bei der Pflanzung ist ein möglichst großes Pflanzloch auszuheben, eventuell den Boden verbessern und aufdüngen (Hornspäne, Kompost), anschließend gründlich wässern. Wenn alles glatt geht, wird der Baum viele Jahre Freude machen und eventuell sogar spätere Generationen begeistern, denn einige Bäume werden viele Hundert Jahre alt.

 

Die geschnittene Hecke ist ein traditionelles und sehr altes Gestaltungselement, welches meist sehr elegant und gut gepflegt wirkt.
In deutschen Gärten verwendet man eine Vielzahl heimischer und nicht heimischer Gehölze, die meist mehrmals im Jahr geschnitten werden müssen. Typische, in Mitteleuropa heimische Heckenpflanzen für die Gartenhecke sind: Hainbuche, Eibe, Kornelkirsche, Liguster, Weißdorn, Rotdorn, Berberitze etc. Häufig werden aber auch nicht heimische Nadelgehölze wie der Lebensbaum verwendet. Während diese Hecken noch Nährgehölze für Tiere sein können, haben Lebensbaum- und Buchsbaum-Hecken mit den freiwachsenden Hecken in der Landschaft keine Gemeinsamkeiten.

 

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